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Aktuelles

Hier können Sie u.a. nach aktuellen Meldungen oder Veranstaltungen aus dem Amtsgebiet suchen.

 

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Bemerkenswerte Bäume im Schlosspark Altdöbern

 

von Anja Rolland im Regia-Verlag  - pünktlich zum Parkfest  "Parksommerträume" in Altdöbern  am 13. und 14. 8 2016 erschienen.

 

Das vorliegende Buch möchte zu einem botanischen Spaziergang auf den wieder hergestellten Wegen und Brücken einladen, bei dem die Baumarten des Parks im Mittelpunkt stehen.* Den überwiegenden Teil nehmen heimische Baumarten wie Eichen, Linden, Buchen, Eschen und Fichten ein. Einige der Eichen und Linden sind uralte Exemplare und stammen noch aus der Barockzeit. Aber auch botanische Besonderheiten, Exoten mit teils merkwürdigen Namen wie Silber-Ahorn, Gurken-Magnolie, Tulpenbaum, Trompetenbaum und Sumpfzypresse gilt es aufzuspüren. Ihre Heimat liegt im Mittelmeergebiet, Nordafrika, Nordamerika, Kleinasien und Japan. Sie wurden auf Anweisung von Eduard Petzold aufgrund ihren besonderen Wuchsformen, Blatt- und Blütenformen oder ihrer besonders schönen Herbstfärbung in den Park gepflanzt. Außer heute teils prachtvoll entwickelten Einzelbäumen, sogenannten Solitärs, besticht der Park durch die von Petzold so kunstvoll angelegten Baumgruppen. In einige ließ er nur eine einzige Baumart pflanzen. In anderen Gruppen dagegen finden sich außer verschiedenen Laubbaumarten auch Nadelbäume mit ihrer schlanken Wuchsform.
 
Das Buch erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Erfassung der Arten, sondern beschreibt nur die Baumarten, die unmittelbar an den neuen Wegen liegen.
 
Im Rückdeckel befindet sich ein Plan des Parks, indem sowohl die Baumarten, als auch die Gebäude, Wege etc. eingezeichnet sind. Er soll eine Hilfe sein, nicht nur die bemerkenswerten Bäume, sondern auch die anderen Sehenswürdigkeiten des Parks aufzuspüren.
 
Die Bestimmung der heimischen Baumarten erfolgte nach Rothmaler (2005)
 
Dank für die Verwirklichung des Buchprojektes gilt:
Sabine Krüger, die als langjährige Mitarbeiterin der Jugendbauhütte die Park-AG  viele Jahre auf wundervolle Art mitgestaltet und den Kindern und Freiwilligen viel Wissenswertes vermittelt  hat.
Stefan Hohmann, der noch heute die Teilnehmer der Jugendbauhütte anleitet für allerlei wertvolle Informationen zum Baumbestand und erfolgten und geplanten Sanierungsarbeiten gab
REGIA-Verlag Cottbus für die Umsetzung und Finanzierung (www.regia-verlag.de)

Bemerkenswerte Bäume im Schlosspark Altdöbern, Anja Rolland, Regia-Verlag: ISBN 978-3869293417, 12 €


*Zum Hintergrund: Seit September 2009 ist er die erste Einsatzstelle der  Internationalen Jugendbauhütte im Bereich Gartendenkmalpflege. Jeweils 10 Teilnehmer zwischen 18 und 26 Jahren aus Deutschland, Polen und der ganzen weiten Welt arbeiten dabei unter fachkundiger Anleitung an der Sanierung des Parkes. Ziel ist es, die von Petzold stammende Parkanlage, den Landschaftsgarten im Englischen Stil, wieder herauszuarbeiten. Aber auch die noch vorhandenen Relikte aus der Barockzeit sollen erhalten und wieder aufgewertet werden. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Wege wiederhergestellt und die romantischen Sichtachsen herausgearbeitet. Das bei notwendigen Fällungen gewonnene Holz wurde für den Nachbau verlorengegangener Brücken, Bänke und den Gondel-Pavillion am Salzteich verwendet. Die wichtigsten Parkelemente aber sind die Bäume und Gehölze. So wurden in den letzten Jahren die noch vorhandenen alten Bäume durch Pflegemaßnahmen gesichert und verlorenen gegangene Exemplare durch Nachpflanzungen ergänzt.

Bei all diesen Arbeiten halfen Freiwillige des Vereins "Forum zur Förderung kommunaler Interaktion e.V." und Kinder der Grundschule Altdöbern mit, im Rahmen einer wöchentlich stattfindenen Park-AG. Es entstand der Gedanke, das erworbene Wissen über den Baumbestand auch für die immer zahlreicheren Parkbesucher aufzuarbeiten und einen kleinen Baumführer zu entwickeln.

 

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Graffiti-Präventions-Projekt am Gräbendorfer See


Mittwoch, 30. März 2016 bis Freitag, 1. April 2016

 


Im Frühjahr 2015 wurde das Bauvorhaben „Freizeitanlage Gräbendorfer Strand“ der Gemeinde Altdöbern abgeschlossen und inzwischen ist der Bereich als infrastrukturelle Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Mit der Nutzungsübergabe eines WC- und Wirtschaftsgebäudes entstand auch die Idee, das schlichte Bauwerk durch geeignete künstlerische Maßnahmen vor „Beschmier-Vandalismus“* zu bewahren. Auf der Suche nach interessierten Graffitikünstlern stießen die Verantwortlichen im Amt Altdöbern auf das Projekt „Wir sind hier gern zu Hause“ der envia Mitteldeutsche Energie AG. Schnell entstand nun das Konzept, die gestalterische Aufwertung des infrastrukturellen Objektes im Bereich Gräbendorfer Strand als pädagogisch-künstlerisches Graffiti-Präventionsprojekt zu realisieren.

Anliegen war von Anfang an die Einbeziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in unserer Region heimisch sind und über eine entsprechende künstlerische Veranlagung bzw. Talent verfügen. Als Kooperationspartner hierfür konnte der Kinder- & Jugendtreff Altdöbern in Trägerschaft des INTERFORUM e.V. gewonnen werden. Die jugendlichen Künstler sollten dabei unter fachlicher Anleitung ein gestalterisches Konzept entwerfen, zur Diskussion stellen und schließlich umsetzen. Im Zentrum stand dabei das sozialpädagogische Präventionsangebot, den Jugendlichen die Problematik von „wildem Graffiti“ als kostspieliger Vandalismus im öffentlichen und privaten Raum vor Augen zu führen, aber auch Alternativen für ihre künstlerischen Ambitionen aufzuzeigen.

Als echter Glücksfall erwies sich, das für die fachliche Anleitung Susann Seifert und Ralf Hecht vom Verein „Erlebe was geht“ e.V. aus dem thüringischen Altenburg gewonnen werden konnten. Sie beschäftigen sich seit über einem Jahrzehnt mit den innovativen Gestaltungswerkzeugen Sprühdose und Airbrushpistole als Möglichkeiten zur individuellen Potenzialentfaltung in künstlerischer aber auch sozialer Hinsicht. Inzwischen haben Sie Ihr Engagement auf die Förderung und Stärkung von Kindern und Jugendlichen sowie psychisch kranken und suchtkranken Menschen konzentriert.

Am Mittwoch, 30. März, war nun Start; der erste Projekttag bedeutete für die Jugendlichen „Theorie der anderen Art“. Die Mentoren vermittelten Geschichte und Grundbegriffe, Wahrnehmung legaler und illegaler Graffiti, Anreize, Motivationen, Risiken, Rechtsfolgen, Materialkunde aber auch die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Graffiti, Gestaltungswerkzeuge und mögliche Berufsfelder, in denen Graffitimaler arbeiten.

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Dann ging es aber auch schon mit der künstlerischen Sprühpraxis auf Leinwand und Pappe los. Am Donnerstag wurde es dann ernst, die Ideen mussten auf die großen Flächen gebracht werden, was die Jugendlichen aber mit Enthusiasmus und großer Begabung bewerkstelligten. Der Freitag diente dem „Feinschliff“.

Mit den zeitgenössischen, jugendgemäßen Ausdrucksmitteln der Street-Art und einer entsprechenden Motivwahl ist den Akteuren bestens die Einpassung des gestalteten Gebäudes in das Landschaftsbild und die zu erwartende bauliche Erweiterungen der Gesamtanlage gelungen. Nicht zuletzt gehört der enviaM ein großes Dankeschön für die Unterstützung des Projektes.


Die Teilnehmer vom Kinder- & Jugendtreff Altdöbern:

Jennifer Taubert
Sandro Pospiszyl
Philipp Noack
Chantal Feldmann
Conrad Noack
Finja Starck
Jasmin Auras
Kurt Böhme
Vivien Starck
Leo Gajser

Leitung: Juliane Wiegand & Rayk Albinus
Träger: INTERFORUM e.V. - Forum zur Förderung kommunaler Interaktion e.V., Frau E. Wiegand, Cottbus

Sponsor: Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH -Regionale Netze, Frau Simone Erb, Kommunalbetreuung

 

*Graffiti-Kunst schützt vor wildem Graffiti und sieht als Kunstform ansprechend aus. Szeneintern existiert ein „Graffiti-Ehrenkodex“, der dafür sorgt, dass professionelles Graffiti aus Respekt nicht übersprüht wird.

 

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Amt Altdöbern auf dem 39. Brandenburgischen Reisemarkt

 

Auf Einladung der Stadt Calau nahm das Amt Altdöbern in diesem Jahr in Form eines Gemeinschaftsstandes am Brandenburgischen Reisemarkt im Berliner Ostbahnhof teil. Auf dieser Tourismusmesse erhalten die zahlreichen Besucher Vorschläge für ihre Urlaubs- und Freizeitgestaltung im Frühling und Sommer, Kulturelles, Erholsames an zahlreichen Ständen mit Anbietern aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern. Am Samstag, 9. April, hatten Berliner und Gäste somit Gelegenheit, auch die touristischen Angeboten und Veranstaltungen im Amtsbereich Altdöbern und der Stadt Calau kennenzulernen oder wiederzuentdecken. Die unerwartet große Resonanz zeigte, dass unsere Region einiges zu bieten hat. Als "Standortvorteil" für die interessierten Touristen aus Berlin und seinem Umland erweist sich nicht zuletzt die gute Erreichbarkeit von Calau und Altdöbern mit der Bahn. Hier ist für die Zukunft aber auch noch viel zu tun, so die überwiegend positiven Besuchermeinungen. 

 

 

 

 

 

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Sponsoren-Dankeschönveranstaltung

 

Im Frühjahr 2015 wurde das Bauvorhaben „Freizeitanlage Gräbendorfer Strand“ der Gemeinde Altdöbern abgeschlossen und inzwischen ist der Bereich als infrastrukturelle Anlage der Öffentlichkeit zugänglich. Die Erschließung des Gebietes ist eine wesentliche Voraussetzung für die touristische Nutzung des Gräbendorfer Sees und die touristische Entwicklung der Region als Bindeglied zum Lausitzer Seenland.

Am Samstag, 30. April 2016 um 14 Uhr lud nun Amtsdirektor Detlef Höhl zu einer Sponsoren-Dankeschönveranstaltung an den Gräbendorfer Strand (OT Reddern) und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, das neue Dienstfahrzeug des Amtes sowie das inzwischen farbenfroh gestaltete WC- und Wirtschaftsgebäude vor Ort „einzuweihen“.

Zum Hintergrund: Regionale Sponsoren haben Werbeflächen auf einem Markenfahrzeug in Form des Sozialsponsoring gemietet. Dieses Engagement ermöglichte es dem Amt, ein neues Dienstfahrzeug in Nutzung zu nehmen und damit die Arbeit, Vorhaben und Projekte maßgeblich zu unterstützten. Durch das Anmieten dieser Sponsorenflächen wurden die Fahrzeuge nicht nur mitfinanziert, lokale Unternehmen können gleichzeitig ihre Präsenz vor Ort ausbauen und auf sich aufmerksam machen. Wir bedanken uns auch noch einmal auf diesem Wege bei folgenden Firmen und wünschen Ihnen in diesem Sinne viel Erfolg und positive Resonanz auf Ihre Aktivität:

Robert Kock, Kfz-Meisterbetrieb, Altdöbern
Dietmar Rauhut, Ford Autohaus Rauhut GmbH, Großräschen
Gabriele Schmidt, Allianz, Neupetershain-Nord
Maik Kettner, MAIKET Security Dienstleistung, Altdöbern
Maik Marotzke, Elba Elektroinstallation und Bauelemente GmbH, Großräschen OT Dörrwalde
Angelika Schulz, Uhrenschmuck-Schulz, Großräschen
Christian Schombel, Autoteile Simson Vertriebs- & Servicep., Großräschen OT Dörrwalde
Heiko Trogisch, Dachdeckermeisterbetrieb, Luckaitztal
Bianca Kapala, Biancas Bierstube, Neu-Seeland
Mandy Visosky, Adler Apotheke, Altdöbern
Matthias Helbig, EDEKA, Altdöbern
Claus Isaak, Malermeister, Calau
Gerda Gaumer, Gaumers Gasthaus, Luckaitztal
Gerd Jenchen, Forstservice, Calau


Am 1. April wurde die Gestaltung des WC- und Wirtschaftsgebäudes mit den zeitgenössischen Ausdrucksmitteln des Graffiti fertiggestellt (siehe Artikel oben.) Dank gilt den Akteuren vom Kinder- & Jugendtreff Altdöbern, den Künstlern Susann Seifert und Ralf Hecht sowie der enviaM in Person von Frau Simone Erb für die Unterstützung des Projektes.

 

An diesem sonnigen Samstag haben auch die anwesenden Pächter die Gelegenheit genutzt, die Saison "einzuleiten"; dem Segel- und Wassersportgemeinschaft "Gräbendorfer See“ e.V. und dem Anglerverein Altdöbern e.V. sowie Uwe Stephan (Camping-Gräbendorfersee) eine erfolgreiche Saison mit freundlichen Gästen!

 

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www.amt-altdoebern.de
Brandenburg - Oberspreewald-Lausitz